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20.07.2026

Von der Theorie in die Praxis: Erfolgreiche Abschlussarbeit mit ATSP

Marius Balzer absolviert im Rahmen seines Masterstudiums ein Praktikum bei ATSP und verfasst gleichzeitig seine Abschlussarbeit in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen. Im folgenden Beitrag gibt er Einblicke in sein Projekt und erzählt, wie ihn ATSP bei der Verbindung von Wissenschaft und Praxis unterstützt.

  • Was studierst du und wie bist du auf ATSP aufmerksam geworden?

Ich studiere Wirtschaftsinformatik im Master an der Universität Innsbruck. Auf ATSP aufmerksam geworden bin ich im Rahmen der Career & Competence 2025. Besonders angesprochen hat mich die Möglichkeit, meine Masterarbeit mit Praxisbezug im Unternehmen zu verfassen. Auch der IT-Fokus und die Chance, Theorie und Praxis eng miteinander zu verbinden, haben mich überzeugt.

Der Bewerbungsprozess verlief rasch und unkompliziert. Er umfasste meine Bewerbung, eine Potenzialanalyse sowie zwei Interviews. Bereits im zweiten Gespräch stand die Themenfindung für meine Masterarbeit im Mittelpunkt. Der gesamte Prozess war strukturiert und transparent, sodass ich im Frühjahr 2026 alles für meinen Start bei ATSP Mitte April vorbereiten konnte.

  • Warum hast du dich für ATSP als Praxispartner entschieden?

Ich habe mich für ATSP entschieden, da ich bereits durch ein früheres Praktikum erste Berührungspunkte mit SAP hatte und mein Interesse an diesem Bereich weiter vertiefen wollte. Der starke IT-Schwerpunkt, die Möglichkeit zur Mitarbeit an größeren Consulting-Projekten sowie der Standort Innsbruck passten genau zu meinen beruflichen Zielen. Zusätzlich hat der positive Ersteindruck von ATSP meine Entscheidung bestärkt.

  • Worum ging es in deiner Abschlussarbeit und was ist dein konkreter Beitrag?

Meine Abschlussarbeit befasst sich mit der Transformation zu SAP S/4HANA und der Ablöse von SAP IS-H im Krankenhausumfeld. Krankenhäuser stehen dabei vor der Herausforderung, Transformationsoptionen zu bewerten und eine passende Nachfolgelösung für Patientenadministration und Abrechnung zu finden. Für ATSP ergibt sich daraus die Chance, S4.health zu positionieren und Kunden strategisch zu begleiten.

Ziel meiner Arbeit war die Entwicklung eines wiederverwendbaren Vorgehensmodells zur Evaluierung von Transformationsoptionen sowie die Ableitung von Handlungsempfehlungen und einer ersten Roadmap. Im Fokus standen dabei Systemlandschaft, Architektur und Abrechnungsprozesse.

Methodisch wurde ein praxisnaher Ansatz (Design Science Research) gewählt. Über rund drei Monate hinweg habe ich wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten Projekterfahrungen aus der Praxis verbunden.

  • Was war das Spannende oder Besondere an deinem Projekt bei ATSP?

Besonders spannend war der Einblick in die SAP-Praxis sowie in die spezifischen Anforderungen des Gesundheitswesens, einer Schwerpunktbranche von ATSP. Dabei konnte ich sowohl fachliche als auch technische Herausforderungen im Kontext der Digitalisierung bearbeiten.

Ein Highlight war die Entwicklung eines wiederverwendbaren und standardisierten Vorgehensmodells. Daraus entstand ein neues Dienstleistungspaket mit konkretem Mehrwert, das sowohl bei Bestandskunden als auch in der Kundenakquise eingesetzt werden kann.

  • Was hast du fachlich oder persönlich bei ATSP gelernt?

Fachlich konnte ich mein Wissen im SAP-Umfeld, insbesondere auf strategischer und konzeptioneller Ebene, deutlich vertiefen. Gleichzeitig habe ich gelernt, komplexe Inhalte strukturiert aufzubereiten und in ein standardisiertes Dienstleistungspaket zu überführen.

Persönlich war es besonders wertvoll, eigenverantwortlich an einem Thema mit großem Gestaltungsspielraum zu arbeiten und eine praxisnahe Lösung selbstständig zu entwickeln.

  • Wie hast du die Betreuung und Zusammenarbeit im Team erlebt?

Die Zusammenarbeit war von einer offenen und hilfsbereiten Unternehmenskultur mit gelebter Du-Kultur geprägt. Mein Einstieg wurde durch ein strukturiertes Onboarding, ein Buddy-Programm und ein Mentoring optimal begleitet, sodass ich von Beginn an produktiv mitarbeiten konnte.

Regelmäßige Abstimmungen, klare Prozesse und hilfreiche Werkzeuge wie standardisierte Checklisten unterstützten die Zusammenarbeit zusätzlich. Auch die organisatorischen Rahmenbedingungen, wie die zentrale Lage und zahlreiche Benefits, trugen zu einem positiven Gesamteindruck bei.

  • Warum würdest du ATSP anderen Studierenden weiterempfehlen?

ATSP bietet ideale Voraussetzungen für den fachlichen Einstieg und die berufliche Weiterentwicklung. Studierende erhalten die Möglichkeit, eigenständig an Projekten zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und wertvolle Praxiserfahrung zu sammeln. Ergänzt wird dies durch eine offene Unternehmenskultur, die den Austausch fördert und ein angenehmes Arbeitsumfeld schafft.